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Wie sah das Alltagsleben der Bonner nach dem Krieg aus? Mit dieser Frage beschäftigt sich der neue Film „Bonn kapott - saach weeste noch“.
30 Bonnerinnen und Bonner erzählen nachdenkliche aber auch humorvolle Geschichten vom Maggeln, Fringsen, Organisieren, vom Schwarzmarkt und von Hamsterfahrten, vom Leben mit den Besatzern, vom Märkchenkleben, vom Hungerwinter, von der zerstörten Stadt und vom Wiederaufbau.
Die Gespräche wurden teils in hochdeutsch, teils in schönstem bönnsch Platt geführt - diese Passagen sind zusätzlich hochdeutsch untertitelt.
Daß in Bonn das Grundgesetz verabschiedet und Bonn Bundeshauptstadt wurde, wird im Film natürlich angesprochen - doch das Augenmerk gilt nicht der hohen Politik, sondern dem kleinen Mann und den Lebensverhältnissen in der armen Zeit.
Zahlreiche Fotos und Filmmontagen erinnern an das Bonner Stadtbild der Nachkriegsjahre 1945-49. Eine Besonderheit sind Bleistiftzeichnungen der typischen Alltagssituationen nach dem Krieg.
Moderiert wird der 80minütige Film von Jutta Stark, die bereits in früheren Filmen (z.B. Bonner Altstadt) zu sehen war.
Der Film ist im Buchhandel oder unter 02241/932533 erhältlich
ISBN 978-9396-253-74-0, 15,90 EURO.
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